Flieder-Pflege

Damit aus Ihrem Flieder ein Traum-Flieder werden kann, berücksichtigen Sie bitte die nachstehend genannten Informationen.
Syringa vulgaris Hybriden sind sommergrüne, aufrechte Sträucher, die etwa 4 - 6 m groß werden. Sie basieren allesamt auf Züchtungen mit Syringa vulgaris, dem gewöhnlichen Flieder, der ursprünglich in Südosteuropa beheimatet ist. Die großen, aufrechten Blütenrispen der Syringa vulgaris Hybriden erscheinen, je nach Pflanze, zwischen Mitte Mai bis Anfang Juni und verströmen den typischen Fliederduft. Um jedes Jahr Freude an diesen wunderschönen Blüten zu haben, gilt es ein paar Hinweise zu beachten.


Allgemein

Standort:

Flieder brauchen einen sonnigen bis halbsonnigen Standort, um ihre volle Pracht zu entfalten. Für Syringa vulgaris sind außerdem etwas windgeschützte Standorte vorteilhaft. Flieder machen recht starke Wurzeln, die bis tief ins Erdreich reichen und oberflächig einen dichtes Geflecht bilden. Flieder lieben mäßig trockene bis frische Böden und vertragen sogar zeitweise Trockenheit im Frühjahr, nicht jedoch undurchlässige und dauernasse Böden. Sehr arme Sandböden sollten durch etwas Kompost oder Gartenerde aufgebessert werden. Der pH-Wert des Bodens darf schwach sauer bis alkalisch sein. Im Allgemeinen sind Flieder recht anspruchslose Pflanzen mit großer Frosthärte (Flieder finden Sie auch in Sibirien). Für sehr warme Standorte ohne ausgeprägten Winter lassen Sie sich bitte gezielt von uns beraten.

Pflanzung:

Bei der Pflanzung sollten Sie ein Loch ausheben, das mindestens doppelt so groß ist wie der Topfballen. Die Erde am Grunde des Pflanzloches sollte aufgelockert und mit Kompost oder Gartenerde gemischt werden. Nehmen Sie hierzu keinen reinen Torf, dieser hat einen zu sauren pH-Wert. Pflanzen Sie den Flieder so tief, wie er vorher im Topf stand. Die Pflanzen stehen auf eigener Wurzel. Füllen Sie das Pflanzloch mit dem Aushub, gemischt mit Kompost oder Gartenerde. Treten Sie die Erde gut an und gießen Sie die Pflanze, damit sich die Erde setzt.

Schnitt:

Unser Flieder steht auf eigener Wurzel, Bodentriebe sind also keine Wildtriebe einer Unterlage, sondern haben die gleichen Eigenschaften wie die Sorte. Im Allgemeinen sind Flieder schnittverträgliche Gehölze mit einem hohen Ausschlagvermögen. Es ist nicht nötig, den Flieder jährlich zu schneiden, nur die ausgeblühten Blüten sollten etwa eine Woche nach dem Ausblühen entfernt werden. Dies ist wichtig, damit sich der Flieder "darauf konzentriert", neue Blütenknospen anstelle von Samen zu produzieren. Möchten Sie den Flieder verjüngen, damit Sie besser an die Blüten herankommen, kann dies alle drei Jahre geschehen.

Dazu sollte das älteste Drittel aller Äste, die dicker als etwa 4 cm sind, auf ca. 30-40 cm zurückgesetzt werden. Um sich selbst nicht um die Blüten zu bringen, die im Spätsommer schon für das folgende Jahr angelegt werden, sollte der Schnitt jedoch nur unmittelbar nach der Blüte erfolgen. Ein alter Fliederbusch verträgt selbst einen radikalen Rückschnitt, dieser sollte dann allerdings im Winter erfolgen und man muss in Kauf nehmen, dass die Pflanze im nächsten Jahr nicht blühen wird.

Düngung:

Um die Blüte Ihres Flieders zu fördern, können Sie Ihn phosphorbetont düngen. Der Dünger sollte im zeitigen Frühjahr ausgebracht werden, um den Blättern, die in diesem Jahr gebildet werden, und den Blüten für das darauffolgende Jahr zugute zu kommen. Bei der Vielzahl der angebotenen Dünger ist es schwierig, eine genaue Dosierung anzugeben. Gaben von organischem Dünger oder Kompost sind ebenfalls zur Nährstoffversorgung Ihres Flieders geeignet. Gerade im Hinblick auf Stickstoff sollten Dünger aber in nicht zu großen Mengen verwandt werden, denn zu viel Stickstoff fördert das vegetative Wachstum stark, was zu geringerer Blütenbildung führen kann. Bewährt hat sich unser "Dünger-Duo", das wir auch in unserer Baumschule verwenden: Im Frühjahr für kräftiges Wachstum (denn nur am starken Trieb kann sich eine schöne Blüte bilden) und im Spätsommer für ein gezieltes Ausreifen und Induktion der Blütenknospe. Das regelmäßige Mulchen des Flieders sorgt für eine ausgeglichene Wurzeltemperatur und verhindert in heißen Sommern zu starke Verdunstung über den Boden.

Bewässerung:

In sehr heißen Sommern, sowie in den ersten Jahren nach der Pflanzung, kann es nötig sein, die Flieder zu wässern. Dies sollten Sie spätestens tun, wenn die Blätter anfangen schlaff zu werden. Wenn Sie die obengenannten Ratschläge beherzigen, können Sie jahrzehntelang Freude an Ihren besonderen Fliedern und deren wundervollen Blüten haben. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn der Flieder im ersten Jahr bei Ihnen noch nicht blüht - im nächsten Mai kommen bestimmt die ersten Blüten.

Viel Vergnügen mit Ihrem Flieder wünscht Ihnen das Fliedertraum-Team!

Flieder im Kübel

Die Syringa josiflexa und Syringa prestoniae Sorten werden etwa 250 cm hoch, sind buschig im Habitus und eignen sich daher gut für die Kübelhaltung. Aber auch alle anderen Arten sind geeignet, müssen nur stärker geschnitten werden.

Für die Pflanzung empfehlen wir, die Topfgröße nicht zu groß zu wählen. Besser ist es, alle 2 Jahre in einen größeren Topf umzupflanzen. Pflanzen Sie den Flieder, der im 3,5 l Topf geliefert wird, in einen Topf mit 7-10 l Volumen.

Bitte bringen Sie auf den Topfboden eine Drainageschicht, denn Flieder verträgt keine Staunässe.

Eine gute Einheitserde mit Kompostanteil ist ideal. Mischen Sie Hornspäne der Erdmenge angepasst unter.

Pflanzen Sie den Flieder so tief, wie er vorher im Topf stand.

Für die Kübelpflanzung ist der Spätsommer/Herbst besser geeignet als das Frühjahr. Die Pflanze kann vor dem 1. Frost noch neue Wurzeln bilden und im kommenden Frühjahr kräftig austreiben.

Flieder ist winterhart, darf aber nicht austrocknen und muss daher auch im Winter an frostfreien Tagen gewässert werden. Sollte der Kübel sehr ungeschützt stehen, ist ein Frostschutz im ersten Jahr empfehlenswert. Hierzu kann der Topf bis ca. 10-15 cm Pflanzenhöhe in handelsübliche Frostschutzsäcke oder Matten verpackt und - wenn möglich - an einen etwas geschützten Platz, z. B. an der Hauswand, gestellt werden .

Schnitt:

Da Flieder sehr schnittverträglich ist, können Sie die Pflanze Ihrem Größenwunsch entsprechend zurückschneiden.

Unser Flieder steht auf eigener Wurzel, Bodentriebe sind also keine Wildtriebe einer Unterlage, sondern haben die gleichen Eigenschaften wie die Sorte. Es ist nicht nötig, den Flieder jährlich zu schneiden, nur die ausgeblühten Blüten sollten etwa eine Woche nach dem Ausblühen entfernt werden. Dies ist wichtig, damit sich der Flieder "darauf konzentriert", neue Blütenknospen anstelle von Samen zu produzieren.

Beachten Sie aber, dass der Rückschnitt gleich nach der Blüte erfolgen sollte, weil bereits im Herbst die Blüten für das kommende Frühjahr angelegt werden.

Düngung:

Um die Blüte Ihres Flieders zu fördern, können Sie Ihn phosphorbetont düngen. Der Dünger sollte im zeitigen Frühjahr ausgebracht werden, um den Blättern, die in diesem Jahr gebildet werden, und den Blüten für das darauffolgende Jahr zugute zu kommen. Bei der Vielzahl der angebotenen Dünger ist es schwierig, eine genaue Dosierung anzugeben. Gaben von organischem Dünger oder Kompost sind ebenfalls zur Nährstoffversorgung Ihres Flieders geeignet. Gerade im Hinblick auf Stickstoff sollten Dünger aber in nicht zu großen Mengen verwandt werden, denn zu viel Stickstoff fördert das vegetative Wachstum stark, was zu geringerer Blütenbildung führen kann. Bewährt hat sich unser "Dünger-Duo", das wir auch in unserer Baumschule verwenden: Im Frühjahr für kräftiges Wachstum (denn nur am starken Trieb kann sich eine schöne Blüte bilden) und im Spätsommer für ein gezieltes Ausreifen und Induktion der Blütenknospe.

Bewässerung:

Flieder im Kübel muss regelmäßig gewässert werden, wobei Staunässe unbedingt zu vermeiden ist. Gießen Sie spätestens, wenn die Blätter anfangen schlaff zu werden.

Viel Freude mit Ihrem Flieder wünscht Ihnen das Fliedertraum-Team!

Flieder im Freiland

Standort:

Flieder brauchen einen sonnigen bis halbsonnigen Standort, um ihre volle Pracht zu entfalten. Für Syringa vulgaris sind außerdem etwas windgeschützte Standorte vorteilhaft um sich gut zu entwickeln – dennoch trotzt Flieder dem Sturm, was man oft an Windschutzhecken an skandinavischen Küsten sehen kann. Flieder machen recht starke Wurzeln, die bis tief ins Erdreich reichen und oberflächig einen dichtes Geflecht bilden. Flieder lieben mäßig trockene bis frische Böden und vertragen sogar zeitweise Trockenheit im Frühjahr, nicht jedoch undurchlässige und dauernasse Böden. Sehr arme Sandböden sollten durch etwas Kompost oder Gartenerde aufgebessert werden. Der pH-Wert des Bodens darf schwach sauer bis alkalisch sein. Im Allgemeinen sind Flieder recht anspruchslose Pflanzen mit großer Frosthärte (Flieder finden Sie auch in Sibirien).

Pflanzung:

Bei der Pflanzung sollten Sie ein Loch ausheben, das mindestens doppelt so groß ist wie der Topfballen. Die Erde am Grunde des Pflanzloches sollte aufgelockert und mit Kompost oder Gartenerde gemischt werden. Nehmen Sie hierzu keinen reinen Torf, dieser hat einen zu sauren pH-Wert. Pflanzen Sie den Flieder so tief, wie er vorher im Topf stand. Die Pflanzen stehen auf eigener Wurzel. Füllen Sie das Pflanzloch mit dem Aushub, gemischt mit Kompost oder Gartenerde. Treten Sie die Erde gut an und gießen Sie die Pflanze, damit sich die Erde setzt.

Schnitt:

Unser Flieder steht auf eigener Wurzel, Bodentriebe sind also keine Wildtriebe einer Unterlage, sondern haben die gleichen Eigenschaften wie die Sorte. Im Allgemeinen sind Flieder schnittverträgliche Gehölze mit einem hohen Ausschlagvermögen. Es ist nicht nötig, den Flieder jährlich zu schneiden, nur die ausgeblühten Blüten sollten etwa eine Woche nach dem Ausblühen entfernt werden. Dies ist wichtig, damit sich der Flieder "darauf konzentriert", neue Blütentriebe anstelle von Samen zu produzieren. Möchten Sie den Flieder verjüngen, damit Sie besser an die Blüten herankommen, kann dies alle drei Jahre geschehen.

Dazu sollte das älteste Drittel aller Äste, die dicker als etwa 4 cm sind, auf ca. 30-40 cm zurückgesetzt werden. Um sich selbst nicht um die Blüten zu bringen, die im Spätsommer schon für das folgende Jahr angelegt werden, sollte der Schnitt jedoch nur unmittelbar nach der Blüte erfolgen. Ein alter Fliederbusch verträgt selbst einen radikalen Rückschnitt, dieser sollte dann allerdings im Winter erfolgen und man muss in Kauf nehmen, dass die Pflanze im nächsten Jahr nicht blühen wird.

Düngung:

Um die Blüte Ihres Flieders zu fördern, können Sie Ihn phosphorbetont düngen. Der Dünger sollte im zeitigen Frühjahr ausgebracht werden, um den Blättern, die in diesem Jahr gebildet werden, und den Blüten für das darauffolgende Jahr zugute zu kommen. Bei der Vielzahl der angebotenen Dünger ist es schwierig, eine genaue Dosierung anzugeben. Gaben von organischem Dünger oder Kompost sind ebenfalls zur Nährstoffversorgung Ihres Flieders geeignet. Gerade im Hinblick auf Stickstoff sollten Dünger aber in nicht zu großen Mengen verwandt werden, denn zu viel Stickstoff fördert das vegetative Wachstum stark, was zu geringerer Blütenbildung führen kann. Bewährt hat sich unser "Dünger-Duo", das wir auch in unserer Baumschule verwenden: Im Frühjahr für kräftiges Wachstum (denn nur am starken Trieb kann sich eine schöne Blüte bilden) und im Spätsommer für ein gezieltes Ausreifen und Induktion der Blütenknospe. Das regelmäßige Mulchen des Flieders sorgt für eine ausgeglichene Wurzeltemperatur und verhindert in heißen Sommern zu starke Verdunstung über den Boden.

Bewässerung:

In sehr heißen Sommern, sowie in den ersten Jahren nach der Pflanzung, kann es nötig sein, die Flieder zu wässern. Dies sollten Sie spätestens tun, wenn die Blätter anfangen zu welken. Wenn Sie die obengenannten Ratschläge beherzigen, können Sie jahrzehntelang Freude an Ihren besonderen Fliedern und deren wundervollen Blüten haben. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn der Flieder im ersten Jahr bei Ihnen noch nicht blüht - im nächsten Mai kommen bestimmt die ersten Blüten.

Viel Vergnügen mit Ihrem Flieder wünscht Ihnen das Fliedertraum-Team!

Flieder - Hochstämmchen selbst gemacht!

Große Sträucher neigen dazu, sich stark auszubreiten und dadurch sehr viel Platz einzunehmen. Gerade für Stadtgärten und Balkone werden häufig kleinere Pflanzen gewünscht.
Hier hilft die Erziehung der Pflanzen zum hochstämmigen Wuchs, wofür sich auch die Syringa vulgaris Sorten sehr gut eignen.

Vom Strauch zum Hochstamm

Die Erziehung der Pflanze zum Hochstamm ist einfacher, wenn der Strauch noch jung ist.

1. Wählen Sie eine junge Pflanze mit einem möglichst geraden, kräftigen Mitteltrieb aus. Diesen Trieb binden Sie an einem Stab fest. Verwenden Sie dazu möglichst Baumbinder aus dem Gartenmarkt, damit die Rinde nicht durch falsches Material beschädigt wird. Bis auf wenige dünne Seitenzweige, die vom künftigen Stamm abgehen, werden alle anderen Zweige entfernt. Die dünnen stehenbleibenden Seitenzweige fördern das Dickenwachstum des Stammes. Die Blätter der Triebe werden nicht entfernt.

2. Der Trieb, der den künftigen Stamm bilden soll, muss bis zur gewünschten Höhe aufgeleitet werden und auch an Umfang zunehmen, damit er die künftige Krone tragen kann. Sich neu bildende Seitentriebe müssen weiterhin, bis auf wenige dünne, entfernt werden. Der sich oben bildende neue Austrieb wird am Stab festgebunden, bis die gewünschte Stammhöhe zuzüglich 10-15 cm erreicht ist.

3. Nun wird die Triebspitze gekappt. Unterhalb der Schnittstelle bilden sich jetzt neue Seitentriebe, diese werden bis zur Höhe von 4 – 5 Augen unterhalb der Triebspitze stehengelassen.

4. Diese Seitentriebe müssen immer wieder gekürzt werden, damit sich eine verzweigte Krone bildet. Aber kürzen Sie die Triebe nicht zu stark ein. Fliederstämmchen, die reichlich Blüten tragen sollen, dürfen in der Krone nicht zu eng verzweigen.
Der Stamm muss so lange durch einen Stab gestützt werden, bis er kräftig genug ist, um die Krone samt Blüten zu tragen. Erst dann werden auch die Seitentriebe am Stamm, die für das Dickenwachstum stehengelassen wurden, sauber abgeschnitten.
Triebe, die sich künftig am Stamm bilden, müssen weiterhin entfernt werden.

Formschnitt:

Flieder und andere Frühjahrsblüher schneidet man im späten Frühjahr, gleich nach der Blüte. Ein Schnitt im Herbst ist zwar auch möglich, entfernt aber die Blütenansätze für das folgende Jahr.

Rückschnitt

Sie erhalten eine zurückgeschnittene Pflanze. Dieser Rückschnitt ist eine gärtnerische Maßnahme und bewirkt einen buschigen Austrieb. Bereits in wenigen Wochen nach der Pflanzung wird der Flieder einen kräftigen Wachstumsschub bekommen.